Ausschnitt zum Suchergebniss "Martini Cocktail" bei WIKIPEDIA


DER DRY MARTINI

Die wohl berühmteste Form des Getränks ist der klassische Dry Martini, der aus Gin, so wenig Vermouth wie möglich und einer Olive oder Zitronenschale als Garnierung besteht – sonst nichts. Die International Bartenders Association führt den Dry Martini unter den „Official IBA Cocktails“ mit folgendem Rezept auf:

MARTINI (DRY):
5,5 cl Gin
1,5 cl Dry Vermouth

ZUBEREITUNG

Zusammensetzung und Zubereitung eines Martini sind unter seinen Fans höchst umstritten und werden leidenschaftlich diskutiert. In einem sind sich alle einig: das Wichtigste bei der Zubereitung und beim Servieren eines Martini ist Stil. In jedem Fall sollten die Zutaten von bester Qualität und sehr kalt sein. Sie werden mit Eiswürfeln im Rührglas gerührt oder im Shaker auf Eis geschüttelt und anschließend in das Trinkglas abgeseiht, wobei das Eis stets im Strainer zurückbleibt.

Geschüttelt oder gerührt?

Diese Frage ist nicht nur eine rein philosophische, denn die Art der Zubereitung hat Einfluss auf das Geschmackserlebnis. Durch das Schütteln wird der Drink meist kälter als beim Rühren und kann verwässern. Auf der anderen Seite entsteht beim Schütteln ein schöner Effekt: Durch die Luft, die beim Schütteln in den Drink gelangt, wirkt die Flüssigkeit kurz nach dem Ausgießen im Glas milchig und klärt sich langsam. Dieser optische Effekt ist Teil der Variante des im James-Bond-Film Casino Royale servierten Martinis.